Karl Marx, Das Kapital, Band 1, 1868

Dies ist ohne Frage das wichtigste Werk des wissenschaftlichen Kommunismus. In diesem ersten Band wird ausgehend vom Doppelcharakter jeder Ware (nützlich zu sein und einen bestimmten Tauschwert zu haben) Schritt für Schritt nachgewiesen, dass durch die Anwendung und den Verbrauch der von der Kapitalistenklasse gekauften Ware Arbeitskraft im Produktionsprozess einerseits Mehrwert, Profit für die Kapitalistenklasse geschaffen wird und andererseits die Arbeiterinnen und Arbeiter durch die Kapitalistenklasse ausgebeutet werden.
Aber die arbeitenden Menschen verkaufen nicht nur ihre Arbeitskraft an die Kapitalistenklasse sondern sie werden auch gegen verschärfte Ausbeutung ankämpfen – von den kleinen Fragen über bessere Arbeitsbedingungen in den Fabriken bis zu Fragen der Verkürzung der Arbeitszeit. In solchen Kämpfen werden sie verstehen lernen, was noch wichtiger ist:
Der Kampf der Arbeiterklasse für die Beseitigung einer Gesellschaftsordnung, in der Kauf und Verkauf von Arbeitskraft möglich ist. Der Kampf für die Enteignung der Kapitalistenklasse. Der Kampf für die freie Assoziation der von Ausbeutung und Unterdrückung befreiten Menschen im Kommunismus.Dieses Werk enthält gleichzeitig eine grundlegende Kritik der damaligen bedeutendsten bürgerlichen Theoretiker des Kapitalismus.

Original
(PDF, 958 Seiten, ca. 33 MB)
Mit Zwischenüberschriften und
Hervorhebungen (Kapitel 1, PDF, A4, 34 Seiten)
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Friedrich Engels, Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft, 1880

Diese Schrift von Engels ist eine Einführung in den wissenschaftlichen Kommunismus. Die Entstehung und die Entwicklung des wissenschaftlichen Kommunismus wird kompakt dargstellt. Nach der kurzen Schilderung der Bedeutung der sog. utopischen Sozialisten für die Entwicklung des wissenschaftlichen Kommunismus wird knapp die Entstehung der dialektisch-materialistischen Geschichtsauffassung erläutert: Der Klassenkampf als Kern der geschichtlichen Triebkräfte; Wechselwirkung von Ökonomie mit Politik und Ideologie, mit der Ökonomie als grundlegendem Faktor. Damit war der Idealismus auf dem Gebiet der Geschichtsauffassung „vertrieben“, wie Engels sich ausdrückt, und es konnte die wissenschaftliche Analyse des Kapitalismus angepackt werden. Das Geheimnis der kapitalistischen Mehrwertproduktion wurde enthüllt, die Ausbeutung der Arbeiterinnnen und Arbeiter durch die Kapitalisten sowie die Notwendigkeit und Möglichkeit der Beseitigung des Kapitalismus konnte erklärt werden. Das war die Basis, um Weg und Ziel der Revolution des Proletariats (die gewaltsame proletarische Revolution zum Sturz des Kapitalismus und das Ziel, den Kommunismus) wissenschaftlich auszuarbeiten und zu begründen. Beide Themen nehmen in der Schrift von Engels den größten Raum ein.

Original
(PDF, 45 Seiten)
Mit Zwischenüberschiften und
Hervorhebungen (PDF, A4, 31 Seiten)

Karl Marx, Lohn, Preis und Profit, 1865

marx-lohn-preis.jpg„Lohn, Preis und Profit“ ist eine kompakte Einführung in Grundlagen der marxistischen politischen Ökonomie, die vor allem auch die Notwendigkeit, die Grenzen und die Perspektiven des gewerkschaftlichen Kampfes der Arbeiterinnen und Arbeiter darlegt. Diese Schrift ist daher auch gut geeignet für Schulungen in klassenkämpferisch orientierten gewerkschaftlichen Gruppen und Zirkeln.
Darüber hinaus macht „Lohn, Preis und Profit“ deutlich, wie sich die Kritik der politischen Ökonomie als Bestandteil der Marxschen Theorie entwickelt hat, und ist zugleich eine Einführung in die Notwendigkeit der Wissenschaftlichkeit. Das Studium der Schrift zeigt – zwei Jahre bevor er 1867 sein ökonomisches Hauptwerk „Das Kapital“ veröffentlicht hat –, wie Marx hinter dem „täuschenden Schein der Dinge“ die wissenschaftliche Wahrheit herausarbeitet und enthüllt, vor allem die Wahrheit über die kapitalistische Ausbeutung. „Wissenschaftliche Wahrheit ist immer paradox vom Standpunkt der alltäglichen Erfahrung, die nur den täuschenden Schein der Dinge wahrnimmt.“ Die Paradoxien des Alltags können durch Wissenschaft aufgelöst werden, die über die Alltagserfahrungen hinausgeht.

Original
(PDF, 52 Seiten)
Mit Zwischenüberschriften und
Hervorhebungen (PDF, 34 Seiten)

Karl Marx, Lonarbeit und Kapital, 1849/1891

lohnarbeit-kapitalDies ist eine Frühschrift von Marx zur Politischen Ökonomie. In fünf Kapiteln werden wichtige ökonomische Grundlagen im Verhältnis der Lohnarbeit zum Kapital behandelt und die Ausbeutung der Arbeiterklasse durch die Herrschaft der Kapitalistenklasse aufgezeigt. Insbesondere wird klargemacht, wie entgegen dem oberflächlichen Schein die wirklichen ökonomischen Verhältnisse zwischen Arbeiterklasse und Kapitalisten sind, dass die Arbeiterklasse von der Kapitalistenklasse ausgebeutet wird und den Mehrwert produziert, den sich die Kapitalisten unendgeldlich aneignen.

Original
(PDF, 36 Seiten)
Mit Zwischenüberschriften und
Hervorhebungen (PDF, A4, 23 Seiten)